Dienstag, 19. Oktober 2010

17. Oktober 2010, NZZ am Sonntag

Ringier kündigt Doktor Stutz

Ringier löst seinen Vertrag mit dem TV- und Zeitschriften-Arzt Samuel Stutz auf. Der Grund: Stutz habe beim Bundesamt für Kommunikation gegen den Verlag intrigiert.


Samuel «Sämi» Stutz ist ein umtriebiger Mensch. Er trat Ende der achtziger Jahre in «Wetten, dass» auf und bestimmte mit blosser Nase die Temperatur von Wasser. Er moderierte von 2001 bis 2007 die Ringier-Sendung «Gesundheit Sprechstunde» und präsentierte auch einmal eine Ausgabe unter Einfluss von Ecstasy. Vor allem aber holte Stutz jahrelang die kranke Prominenz des Landes vor die Kamera – vom Trio Eugster über Walter Andreas Müller bis Adolf Ogi. So wurde der sechsfache Vater nicht nur zum «Doktor der Nation», sondern auch zu einem der Aushängeschilder von Ringier, dem grössten Medienkonzern der Schweiz. Seit zwanzig Jahren arbeitet der 49-jährige Stutz mittlerweile für den Verlag – seit Sommer 2009 als Zeitschriften-Arzt und fester freier Mitarbeiter bei der «Schweizer Illustrierten» Dort schreibt er Woche für Woche über alle möglichen und unmöglichen Krankheiten und holt gleichzeitig zahlungskräftige Inserenten ins Heft. Damit ist jetzt allerdings Schluss. «Ringier hat den Vertrag mit Samuel Stutz per 31. Oktober 2010 aufgelöst», sagt Edi Estermann, Kommunikationschef des Verlags. Und: «Über die Gründe der Vertragsauflösung ist Stillschweigen vereinbart worden.» Was der Medienkonzern seinem Mitarbeiter vorwirft und was Auslöser für die Kündigung war, steht in einer E- Mail, die Hans Jürg «Fibo» Deutsch im September an Geschäftspartner von Ringier verschickt hat. Deutsch ist verantwortlich für die Sendung «Gesundheit Sprechstunde», und in seiner E-Mail heisst es: «Es hat sich inzwischen bestätigt, dass verschiedene Verfahren des Bundesamts für Kommunikation (Bakom) gegen unsere Sendung durch Initiativen des ehemaligen Moderators, Dr. Samuel Stutz, ausgelöst worden sind. Aufgrund dieser Vorkommnisse verzichtet Ringier künftig auf die Mitarbeit von Dr. Stutz bei der Schweizer Illustrierten.» Das Bakom führt seit Dezember 2009 ein Aufsichtsverfahren gegen «Gesundheit Sprechstunde», und zwar wegen Verdachts auf Verletzung von Sponsoring- und Werbe-Bestimmungen im Radio- und TV-Gesetz (RTVG). Bereits 2009 und 2005 hatte das Bakom Verfügungen gegen die Sendung wegen Verstössen gegen das RTVG erlassen.

Samuel Stutz selbst wehrt sich gegen den Vorwurf seines langjährigen Arbeit- und Auftraggebers wortreich und mit mehreren Telefonanrufen auf der Redaktion der «NZZ am Sonntag». Zusammengefasst hält er fest: Er stehe mit dem Bundesamt für Kommunikation regelmässig in Kontakt, weil er klären müsse, was für seine neue Fernsehsendung, die er plane, erlaubt sei. «In diesem Rahmen habe ich mit dem Bakom auch konkrete Sendungen von besprochen», sagt er. Anders sei nicht abzuklären, was erlaubt sei und was nicht. «Wenn man daraus ableitet, ich hätte Ringier und angeschwärzt, ist das ein plumpes Ablenkungsmanöver von einem wegweisenden Aufsichtsverfahren wegen Schleichwerbung.»

Und was sagt das Bundesamt zu der Geschichte? «Das Bakom stand mit Samuel Stutz wegen dessen neuer Sendung in Kontakt», hält Susanne Marxer von der Abteilung Radio und Fernsehen fest. «Allfällige Informationen von ihm über waren für die Eröffnung des Aufsichtsverfahrens aber nicht ausschlaggebend.» Das Bakom habe die Sendung von sich aus kontrolliert und, so Marxer, aufgrund dieser Kontrollen ein Verfahren eröffnet. Allerdings: Das Bakom würde allfällige Informanten auch in keinem Fall öffentlich machen.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

News im KLEINREPORT vom 4.10.2010



TV-Arzt Markus Meier wechselt zur Swiss Professional Media AG

Markus Meier, der Co-Moderator der Sendung «Gesundheit Sprechstunde», verlässt die Ringier AG und wird im Februar 2011 zur Swiss Professional Media AG wechseln. «Dieser Schritt ist eine weitere Massnahme, um unsere im letzten Jahr gegründeten Fachärztetitel weiterzuentwickeln», sagte Oliver Kramer, Verwaltungsratspräsident der Swiss Professional Media AG. Meier wird als Chefredaktor für sämtliche Titel und auch für den Ausbau des Publikumsgeschäfts in Print und Online verantwortlich sein.
Markus Meier arbeitete zuerst als Medizin-Redaktor bei Sat.1, ehe er 2003 in die Redaktion von «Gesundheit Sprechstunde» wechselte. Seit 2006 war er medizinischer Leiter, produzierte später auch zahlreiche Spezialhefte und organisierte Medizin-Kongresse zu Themen wie Rheuma oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. «Ich freue mich, nicht nur für verschiedenste Printtitel, sondern mit der ‚Medical Tribune Public’auch weiterhin für Herr und Frau Schweizer schreiben zu können»,sagte Meier.

Die Swiss Professional Media AG aus Basel produziert unter anderem die Medizin-Fachpublikationen «Psyche und Soma», «Altersmedizin», «Roundtable» oder «Medical Tribune». Das Unternehmen publiziert aber auch Titel aus dem Logistik-Bereich wie «ITZ Logistics Worldwide» oder aus dem Technik-Bereich wie die «Technische Rundschau».

Dienstag, 13. April 2010

PresseTV informiert




Die offizielle SDA-Meldung:

© SDA/ATS 2010-04-13 11:52

Zürich · Presse TV mit steigenden Zuschauer-Zahlen dank neuem Sendeplatz

Seit die Sendungen von PresseTV auch auf SF1 zu sehen sind, ziehen sie teils deutlich mehr Zuschauende an. Die Neuerung wurde möglich durch das neue Radio- und Fernsehgesetz (RTVG), wie am Dienstag vor den Medien in Zürich ausgeführt wurde. Früher waren private Fenster auf SF1 nicht zugelassen, sagte Presse-TV-Geschäftsführer Fibo Deutsch. Und es sei auch nicht berücksichtigt worden, ob auf SF1 und SF2 gleichzeitig Sendungen liefen, die auf ein gleiches Zielpublikum zugeschnitten waren. Seit nun eine Ausstrahlung auch auf SF1 möglich ist und zudem die Zielgruppen-Ausrichtung besser berücksichtigt wird, konnte der zuvor beobachtete Zuschauerrückgang "deutlich gestoppt", teils in eine deutliche Steigerung verwandelt werden. In der Zählung inbegriffen sind jeweils auch die Zweitausstrahlungen und die Wiederholungen auf SFinfo.

Am meisten gesehene Sendungen 2009
Seit beispielsweise Gesundheit Sprechstunde von Ringier am frühen Samstagabend auf SF1 ausgestrahlt wird, stieg die Zuschauerzahl von 184'000 im Jahr 2008 auf 225'000 im Jahr 2009, eine Steigerung von 22,3 Prozent. Der Marktanteil betrug 18,8 Prozent - 12,8 Prozent mehr als 2008.

NZZ Format (NZZ) am späten Donnerstagabend auf SF1 kam auf 106'000 Zuschauende (+32'000/43,2 Prozent) und einen Marktanteil von 18,3 Prozent(+14,3 Prozent).

Für BaZ Standpunkte ("Basler Zeitung", Sonntagmittag, SF1) wurden 95'000 Zuschauende ermittelt (+38'000/66,7 Prozent). Der Marktanteil stieg von 2,2 auf 8,1 Prozent.

Seit 17 Jahren
Presse TV gibt es seit 17 Jahren, wie Präsident Wolfgang Frei sagte. Die ältesten Sendungen sind CashTV und NZZ Format. Heute umfasst Presse TV zehn Sendungen: Vier von Ringier, drei der NZZ, je eine der Basler Zeitung, von Axel Springer Schweiz und des unabhängigen Produzenten dctp. Zentral für den Erfolg sei die Zusammenarbeit mehrerer privater Verlage mit der SRG einerseits und untereinander anderseits. "Die Zukunft liegt in der Kooperation", sagte Frei, für alles andere sei die Schweiz zu klein.

Datenerhebung stösst an Grenzen
Die bis anhin erhobenen Daten können ab dem laufenden Jahr nicht mehr für seriöse Vergleiche herangezogen werden, wie Rolf Müller, Geschäftsführer von Publica Data sagte. Auf Anfang 2010 habe man nämlich verschiedene, insgesamt sehr einschneidende Neuerungen für die Erhebungen eingeführt. Die Mess-Methoden der Sehgewohnheiten stützen sich auf 2000 Messgeräte in der ganzen Schweiz in repräsentativ ausgewählten Haushalten. Sie sind nun an eine Grenze gestossen: Immer mehr Leute verfolgen Fernsehsendungen nicht mehr nur direkt in der ersten oder einer späteren Ausstrahlung. Viele nehmen eine Sendung auf und gucken sie später, andere schauen Sendungen am Internet oder auf dem Handy. Diese Zuschauer - noch sind es vergleichweise wenige - werden bisher nicht erfasst. Laut Müller soll bis 2012 ein neues TV-Messgerät zur Vergügung stehen, das mehr Daten erheben kann.

Montag, 12. April 2010

Gesundheit Sprechstunde auf Facebook

Das mit dem Link zur Fan-Gruppe von Gesundheit Sprechstunde hat noch nicht richtig geklappt. Hier ist er nochmals:

https://www.facebook.com/groups/298429606915/

Gesundheit Sprechstunde auf Facebook





Good news!

Gesundheit Sprechstunde hat nun auch eine eigene Fanpage auf Facebook.
Mit einem Klick aufs Bild, gelangt man direkt zur Gruppe.

Der hartnäckige Krebs

HEUTE MEIN PROGRAMMHINWEIS FÜR MORGEN:


Club - Diagnose Krebs - Leben zwischen Bangen und Hoffen

Krebs trifft jeden zweiten Menschen. Mit der Diagnose beginnt ein Leben zwischen Bangen und Hoffen, zwischen Kampf und Resignation. Betroffene und Angehörige erzählen im «Club», was es heisst, an Krebs zu erkranken, was es bedeutet, als Krebskranker in der Öffentlichkeit zu stehen und wie schwer es sein kann, mit der Ungewissheit zu leben. Zudem erklären Ärzte, was moderne Krebsmedizin leisten kann und dass heute die Hälfte der Kranken geheilt werden.

Unter der Leitung von Christine Maier diskutieren:
- Rita Fuhrer, an Brustkrebs erkrankt, Regierungsrätin Kanton Zürich
- Daniel Fink, Arzt von Rita Fuhrer, Direktor Klinik für Gynäkologie Universitätsspital Zürich
- Robert Dill-Bundi, an Hirntumor erkrankt, Olympiasieger 1980 Einzelverfolgung Rad
- Manuela Kleiner, an Lymphdrüsenkrebs erkrankt, Schauspielerin
- Thomas Cerny, Chefarzt Onkologie Kantonsspital St. Gallen, Präsident Krebsliga Schweiz
- Laszlo Kish, Schauspieler, hat Vater, Onkel und Freund durch Krebs verloren, 

(Quelle: SRF)

Sonntag, 11. April 2010

Spass



Langsam steht alles und es stellt sich das erste Spass- und Glücksgefühl ein!



Das Schiff fährt. Wohin die Reise geht, das werden wir in den kommenden Wochen und Monaten sehen.

Schönen Sonntag!

Markus Meier